E-Business Best Practices: karriere.at – vom Startup zum erfolgreichen Unternehmen

Am 20.10.2016 veranstalteten die beiden Studiengänge Marketing & E-Business und Digital Business Management die E-Business Best Practices an der Fh Steyr. Cyberpress war mit von der Partie. Erster Referent war David Kitzmüller, Head of Marketing bei karriere.at. Wir liefern euch tiefe Einblicke in die Erfolgsfaktoren des Linzer Unternehmens.

David Kitzmüller, Head of Marketing, karriere.at

David Kitzmüller, Head of Marketing bei karriere.at Quelle: FH Oberösterreich

Auch ohne Millionen-Budget schaffte es karriere.at sich in einem Markt voller etablierter Player als starke Marke zu positionieren. Als Schlüsselfaktor sieht Kitzmüller Relevanz.

Relevanz ≠ Aufmerksamkeit

Relevanz ist ein Prozess.

Brands unterbrechen Menschen bei dem, was sie interessiert.

Dass karriere.at einiges richtig gemacht hat, zeigt sich auch im Bekanntheitsgrad des Unternehmens. 2011 lag dieser in Österreich bei 30%, 2016 bei 67%.

Mehrere Phasen waren dabei entscheidend.

      • In der ersten Phase war das Ziel AUFMERKSAMKEIT um jeden Preis. Gerade zu Beginn war das Budget sehr begrenzt, ein günstiger Spot musste her.

        Mit dem Spot wurde das Ziel Aufmerksamkeit zu bekommen definitiv erreicht , aber auch Beschwerden vom Werberat und von einigen Müttern waren die Folge.

 

      • In der zweiten Phase war das Ziel die Message zu vermitteln: Wir machen euch glücklich. Man positionierte sich als Freund der Menschen.

 

    • In der Gegenwart, in Phase Drei war ein radikales Umschwenken notwendig. TV-Zuseher sind als Publikum zu alt. Man wollte flexibler und unabhängiger werden. Allein mit Jobs assoziiert zu werden, ist karriere.at nicht genug. Diese Überlegungen verdichteten sich in dem Satz: Das Portal der Möglichkeiten. Das Unternehmen setzt jetzt verstärkt auf Digital Marketing. So wird es möglich, auf Trends sofort aufzuspringen und ständig präsent zu sein.

Einen Volltreffer landete das Portal mit einer Kampagne rund um den Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann. Medienwirksam stellten sie eine Stellenaussschreibung für das Amt des Bundeskanzlers online.

Sollen wir uns das trauen?

Diese Frage stellte sich das Team, bevor sie die Chiffre-Anzeige tatsächlich online stellten, denn gewisse Ängste waren mit der Aktion schon verbunden.

Für erfolgreiches Online-Marketing sieht Kitzmüller drei Gründe:

  • Ownership
    Es wichtig sich als Unternehmen eigene Kanäle aufzubauen. Eine komplette Abhängigkeit von Unternehmen wie Facebook ist gefährlich. Ein Corporate-Blog, über den gute Geschichten erzählt werden, ist sinnvoll. Schlecht ist es, wenn im firmeneigenen Blog bloß über die eigenen Produkte geschrieben wird.

 

  • Ressourcen
    Auf eigene Ressourcen bauen, anstatt sich auf externe Agenturen zu verlassen. Das ist auf lange Sicht günstiger und nur so ist es möglich aus den eigenen Fehlern zu lernen.

 

    • Long Term
      Wer erfolgreiches Online-Marketing machen will, muss das Spiel langfristig spielen, das Glück herausfordern und so einen nachhaltigen Brand Impact schaffen.

Fazit

David Kitzmüller lieferte einen großartigen Einblick in die Entwicklung von karriere.at. Dass er auf Relevanz wirklich wert legt, zeigte sich auch in seinem Vortrag. Privat bloggt er auf www.ausreiser.com

 

Zusammenfassung
E-Business Best Practices: karriere.at - vom Startup zum erfolgreichen Unternehmen
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E-Business Best Practices: karriere.at - vom Startup zum erfolgreichen Unternehmen
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David Kitzmüller eklärte bei der Veranstaltung E-Business Best Practices wie es karriere.at gelang sich auf einem Mrkt voller etablierter Player als starke Marke zu positionieren. Zusätzlich sprach er über Erfolgsfaktoren des Online-Marketings.
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2 thoughts on “E-Business Best Practices: karriere.at – vom Startup zum erfolgreichen Unternehmen”

  1. Paddy says:

    WOW, sehr interessant!

    1. Victor says:

      Danke, Paddy! LG Victor

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