Domainumzug leicht gemacht

5 Tipps, die Sie bei einem Providerwechsel unbedingt beachten sollten

Wussten Sie, dass die Angst vor dem Domainumzug einer der häufigsten Gründe dafür ist,  dass Kunden, die eigentlich schon lange mit ihrem Provider unzufrieden sind, zähneknirschend doch bleiben? Oder aber, sie registrieren, was aus SEO-Sicht sogar noch unvorteilhafter ist, bei einem Wechsel lieber einen neuen Domainnamen und kündigen den alten bzw. lassen ihn einfach weiterlaufen.

Kein Wunder, dass viele Provider kein Interesse haben, Kunden auf die Möglichkeiten eines Domainumzugs aufmerksam zu machen. Auf diese Weise lassen sich – sehr komfortabel – auch mit einem längst „verlorenen“ Kunden weiterhin Umsätzen erzielen.

Doch ein Domainumzug ist einfacher, als man denkt. Hier möchte ich die fünf Punkte vorstellen, die man dabei unbedingt beachten sollte.

  1. Domains können auch unabhängig vom Hosting-Produkt umgezogen werden

In der Regel registriert man seine Domain zusammen mit einem Hosting-Produkt.  Trotzdem kann man eine Domain unabhängig davon verwalten und natürlich auch umziehen. Wechselt man von einem Hosting-Produkt eines Anbieters zu einem anderen, ist das meist mit Hilfe der jeweiligen Verwaltungsprogramme des Hosters komfortabel möglich. Normalerweise besteht dabei keine Gefahr, dass die Domain „unterwegs“ verloren geht. Und auch bei Problemen hilft einem der Support des Hosters gerne weiter.

Komplizierter wird es, wenn man zu einem anderen Provider wechselt. Überlegen Sie gut, mit welchen Domains Sie umziehen möchten.

 

  1. Es muss nicht immer ein Umzug sein – eine Weiterleitung reicht oft auch

Nein, das soll jetzt kein Rückzieher sein. Es gibt durchaus Fälle, in denen es vorteilhaft sein kann, wenn nur ausgewählte – also nicht alle – Domains zum neuen Provider umziehen. Zum Beispiel dann, wenn man dadurch Geld sparen kann. Angenommen, man hat bei seinem alten Provider einige Domains registriert, die deutlich günstiger sind, als beim neuen Provider, wohingegen dieser das deutlich bessere Hosting-Produkt anbietet.

Wenn hinter diesen Domains kein „relevanter“ Content, sprich ich gut-rankende Website steht, spricht eigentlich nichts gegen die Einrichtung einer Weiterleitung.  Mit einem leicht zu bedienenden  Homepage-Baukasten, wie zum Beispiel WebBuilder kann man zu diesen Domains auch separate Landingpage erstellen.

Handelt es sich jedoch um eine Domain mit „relevantem“ Content, zum Beispiel um die Hauptdomain Ihrer Internetpräsenz, sollten sie mit dieser unbedingt zu Ihrem neuen Provider umziehen.

 

  1.  Der KK-Antrag

Ein Domainumzug wird fachsprachig auch KK-Antrag (Konnektivitäts-Koordinations-Antrag) genannt. Um einen KK-Antrag stellen zu können, muss man entweder der Inhaber oder der administrative Ansprechpartner (Admin-C) der entsprechenden Domain sein.

Wenn Sie einen Domainwechsel planen, sollten Sie als zuerst die Übernahme Ihre Domain beim neuen Provider beantragen. Erst dann sollten Sie Ihre Domain bei Ihrem aktuellen kündigen und – das ist sehr wichtig! – die Zusendung eines Auth-Codes für den Transfer anfordern. Aus juristischen Gründen muss die Benachrichtigung Ihres aktuellen Providers (Kündigung und Freigabe zum Transfer Ihrer Domain) unbedingt schriftlich, per Fax oder Brief, erfolgen.

Keine Angst, wenn Sie mit Ihrer Domain wechseln wollen, darf Ihnen Ihr Provider die Herausgabe des Auth-Codes nicht verweigern.

 

4. Der Auth-Code

Der Authorization Code oder kurz Auth-Code genannt ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Passwort. Es berechtigt den neuen Provider, die zum Transfer freigegebene Domain zu übernehmen.

Ist der Auth-Code bei Ihnen eingetroffen, sollte sie keine Zeit verlieren und diesen direkt an Ihren neuen Provider weiterleiten. Nur so kann die Domainübernahme bei der zuständigen Vergabestelle (NIC /Network Information Center) schnellstmöglich beauftragt werden.
DE-Domains gehören zu denjenigen Top-Level-Domains (TLDs), mit denen Sie sehr leicht von einem Provider zu einem anderen wechseln können. Doch das ist nicht bei allen TLDs der Fall. Je nach Domain sind weitere bzw. andere Regularien zu beachten, die jeweils von der entsprechenden NIC-Verwaltungen festgelegt werden. Ein Beispiel ist die FOA-Mail.

 

5. Die FOA-Mail

Die FOA-Mail ist eine besondere Sicherheitsmaßnahme, die für den Wechsel bestimmter Top-Level-Domains erforderlich ist. Dazu zählen zum Beispiel die folgenden Domainendungen: .EU, .NL, LI, .CH oder auch .ME.

Möchte man mit einer dieser Domains den Provider wechseln, so erhält man zusätzlich zum Auth-Code seiner Domain eine separate Mail, die sogenannte FOA-(Form of Authorization)Mail. Die FOA-Mail erhält einen Link zu einer Seite, auf der man den Start zum Domaintransfer persönlich freigeben muss. Aber das ist sehr einfach. Man muss lediglich im vordefinierten Feld den Auth-Code der Domain eintragen und bestätigen.

 

Fazit

Wie Sie sehen, ist ein Domainumzug einfacher, als man vielleicht denkt. Bitte achten Sie vor allem darauf, dass Sie bei Ihrem alten Provider immer die „Freigabe Ihrer Domain zum Transfer“ und nicht die „Lösung Ihrer Domain“ beantragen. Denn das ist mit Abstand der häufigste Fehler, den Domaininhaber machen. Ein Fehler, der unter Umständen sogar zum Verlust Ihrer Domain führen kann.

Weiterhin sollten Sie, bevor Sie irgendwelche Schritte für einen Providerwechsel einleiten, Kontakt mit dem Kundenservice Ihres neuen Providers aufnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem neuen Provider die erwähnten fünf Punkte durch und fragen Sie direkt nach, ob noch weitere spezielle Bedingungen bei einem Domainumzug zu beachten sind. Vor allem sollten Sie natürlich sicher gehen, dass Ihr neuer Provider die gewünschte Domainendung überhaupt in seinem Domainportfolio anbietet. So dürfte Ihrem erfolgreichen Domainumzug nichts im Wege stehen.

Autor:

Wolf-Dieter Fiege ist Experte für Domainfragen und arbeitet als Blogger und Online Redakteur bei der Host Europe GmbH.

Bildnachweis: Host Europe GmbH

 

Techlove

Egal ob Helmkamera(GoPro), Türspion(Doorbot) oder DJ-Pult im Hosentaschenformat(iRig), eines haben diese Gadgets alle gemeinsam: Hinter ihnen steckt eine innovative, belustigende und absolut großartige Idee, die man einfach lieben muss.

Eines meiner Meinung nach besonders innovatives, bahnbrechendes, wirklich sinnvolles und vielleicht sogar weltbewegendes Technik-Gadget ist mir in den letzten Monaten speziell aufgefallen: Ich spreche von Google Glasses, der neuesten Entwicklung von Google.

Mit Google Glasses, einer sogenannten Augmented Reality Brille soll so einiges möglich sein. Ich glaube, das Video zeigt, weswegen ich von Google Glasses so begeistert bin:


Bis jetzt ist mir noch keine ähnlich weit entwickelte Augmented Reality Brille bekannt. Wie in dem Video gezeigt ist es mit Google Glasses unter anderem möglich mit dem Befehl, „Glass take a picture“ ein Foto zu schießen oder mit einem anderen in kürzester Zeit eine Videokonferenz zu starten. Diese zwei Möglichkeiten sind nur eine von vielen, weiters ist es möglich Begriffe in Google zu suchen, zu chatten, Informationen zu gesehenen Gebäuden zu bekommen usw.

Auch wenn die Gefahr besteht, dass die Idee hinter Google Glasses missbraucht wird, glaube ich, dass es eine absolut bahnbrechende Entwicklung ist und hinter jeden neuen Entwicklung, leider auch hinter Google Glasses Gefahren stecken. Zum Abschluss meiner Liebeserklärung noch einen kurze Videoparodie, wie Männer die neue Brille verwenden könnten:



Liebe cyberbloc.de-Jury!

Ich hoffe ihr versteht nun, weswegen ich Google Glasses und allgemein Technik so liebe.

Liebe Grüße,

Victor

Verträge online Kündigen

Der Artikel beschreibt das online Kündigungsverfahren für den Provider A1, www.online-kuendigen.at unterstützt neben A1 viele weitere Firmen und Abo-Anbieter.

Grundsätzlich werden Kündigungen bei A1 schriftlich via Post oder Fax gefordert. Da ich mir dieses aufwendige Verfahren sparen wollte, suchte ich nach einer Möglichkeit, meinen A1 Vertrag online zu kündigen. Nach kurzer Recherche fand ich die Plattform: www.online-kuendigen.at/

Online-Kündigen.at wird von der intuitiv OG betrieben und im Rahmen der netidee gefördert. Die netidee ist eine Förderprogramm der Internet Foundation Austria (IPA), diese unterstützt Projekte, die die den Ausbau, die weitere Verbreitung und die vielseitige Nutzung des Internet in Österreich fördern sollen.

Der Ablauf der Kündigung

1) Auf der Startseite www.online-kuendigen.at ist als erster Schritt ein Empfänger auszuwählen, 594 Empfänger sind derzeit in der Datenbank vorhanden. In meinem Fall wählte ich A1 aus.

2) Als zweiten Schritt ist auszuwählen, was Sie kündigen. Bei der Kündigung einer Rufnummer ist die Rufnummer in das entsprechende Eingabefeld einzugeben. Weiters wählte ich das Feld zur Rufnummernmitnahme aus, da ich diese weiterverwenden will.

3) Eingabe der Adressdaten

4) Schritt vier ist der entscheidende Schritt, um die Kündigung rechtskräftig zu machen. Durch die Unterzeichnung, des erstellten PDF-Dokuments mit der Handysignatur wird das Dokument rechtskräftig. Falls Sie noch keine Handysignatur besitzen können Sie diese auf zwei Wege anfordern:

Anleitung zur Aktivierung der Handy-Signatur von: www.online-kuendigen.at/haeufige-fragen/

  • Über FinanzOnline. Wenn Sie dort bereits angemeldet sind, drücken Sie auf den Knopf „Handy-Signatur jetzt aktivieren“. Per Post erhalten Sie dann einen (normalen) Brief mit einem Aktivierungscode. Ausführliche PDF-Anleitung
  • Persönlich. Die Registrierung ist in mehreren Institutionen in Ihrer Nähe möglich (z.B. in Ihrem zuständigen Finanzamt). Bitte einen amtlichen Lichtbildausweis (z.B. Reisepass) und Ihr Handy mitnehmen. Liste der Registrierungsstellen

Schüler und Lehrer können die Handy-Signatur auch über die Schule aktivieren: PDF-Folder zu „handysig@school“

5) Als fünften Schritt schicken Sie die Kündigung ab.

Fazit: Mithilfe von www.online-kuendigen.at, ist eine einfache online Kündigung von Verträgen möglich. Die einzige Hürde ist die Anforderung der Handysignatur. Diese stellte bei mir persönlich auch kein Problem dar, da meine Schule den Antrag zur Aktivierung innerhalb eines Tages bearbeitete. Weiters erhielt ich bereits wenige Tage nach abschicken des Schreibens eine Mail von A1 mit den angeforderten Daten (NÜV-Information…) im Anhang. Gesamt gesehen funktionierte die online Kündigung meines A1 Vertrags problemlos.

Was ist ein Gravatar?

Ein Gravatar ist ein Bild, das bei Kommentaren auf Blogs neben dem Namen des Schreibers erscheint. Diese Bilder werden auch Avatare genannt.

Ein Gravatar ist ein global verfügbarer Avatar(Globally Recognized Avatar), der auf gravatar.com zusammen mit der Email-Adresse und einem Profilbild erstellt werden kann. Gravatar Accounts können mit WordPress verknüpft werden. Der Vorteil des Gravatars liegt auf der Hand: Falls jemand ein Kommentar auf einem Blog hinterlassen will und neben diesem Kommentar ein Profilbild haben möchte muss er sich nicht mehr extra bei diesem Blog anmelden und ein Profilbild hochladen, sondern kann dies mit seinem persönlichem Gravatr Account erledigen.

Falls gewünscht ist die Gravatar Funktion in WordPress leicht aktivierbar, im Backend unter “Einstellungen/Diskussionen/Avatare”.

Ihren eigenen Gravatar können Sie bei: de.gravatar.com erstellen.

Watchado gewinnt Content Award 2012

Das österreichische Startup WHATCHADO gewinnt zwei Preise an einem Abend, den Content Award 2012 und die netidee. Offensichtlich ist die Freude seitens WHATCHADO groß, sie berichten auf ihrer Facebook-Seite:www.facebook.com/whatchado .

“Whatchado hat das Ziel. alle Berufe und Werdegänge dieser Welt zu Verfügung zu stellen. Auf whatchado erzählen Berufstätige, was sie  tun, warum sie es tun und wie sie zu dem wurden, was sie sind”. Kurz und bündig werden auf: www.whatchado.net eine Vielzahl von Berufen in kurzen Videoclips vorgestellt, vom Rettungssanitäter, bis zum Bundespräsidenten ist alles dabei. Seit Beginn der Entwicklung ist Whatchado rasend gewachsen und kann mittlerweile 2787 min. an Videomaterial vorweisen.

Die Redaktion von cyberpress.at wünscht dem österreichischen Vorzeigestartup alle Gute und weiterhin eine derartig gute Entwicklung.